Nibelungen Kurier: Das Ziel für die restliche Spielzeit steht fest

30.03.2025

Von Marcus Diehl › „Wir wollen unter die ersten drei Mannschaften der Rückrundentabelle kommen“, sprach VfR Trainer Marco Reifenscheidt das Ziel für die restliche Spielzeit aus. Nach sieben Spieltagen steht der VfR Wormatia Worms auf dem vierten Tabellenplatz. Am Samstag gelang den Wormsern mit dem 2:0 (0:0) gegen Rot-Weiß Koblenz der dritte Heimsieg im vierten Spiel.

Zu Beginn kamen die Gäste besser in die Partie und hatten die ersten Chancen. „Wir haben nicht den nötigen Zugriff bekommen und hatten dadurch Zuordnungsprobleme“, erklärte Reifenscheidt. Gegenüber der letzten Heimpartie agierte die Wormatia auf dem schwierigen Untergrund sehr verbessert: Das Spiel war etwas ansehnlicher, auch wenn nicht alles Gold war, was glänzte. Aber man konnte sehen und spüren, dass die Mannschaft es immer wieder versuchte und es den rund 640 Zuschauern auch zeigen wollte.

In der 21. Minute parierte Luca Pedretti eine Großchance der Gäste. Nach einer Ecke schaffte es Armin Sivic nicht, den Ball aus einem Meter Entfernung ins Tor zu bugsieren. Luca warf alles was ihm zur Verfügung stand gegen den Ball.

Den Braten gerochen
Ein kurioser Treffer wäre in der 27. Minute die erste zu erwähnende Szene im Strafraum für die Wormatia gewesen. Dejvi Alsela wollte den Ball klären, schoss dabei Luca Manganiello an und der Ball ging als Bogenlampe auf die Latte. Der zweite Alutreffer war mit Pech behaftet. Ein durchgezogener Spielzug erreichte Luca Manganiello im Strafraum. Sein Schuss ging an den Pfosten. Kurz darauf waren sich Alsela und Torhüter Maximilian Grote nicht einig, wer den Ball aufnehmen sollte. Den Braten roch Erijon Shaqiri, mit der Fußspitze kam er als erstes an den Ball, doch knapp vorbei.

Zweite Halbzeit, ähnlicher Beginn: Koblenz kam besser ins Spiel. Ab der 64. Minute diktierte dann der VfR das Spielgeschehen. Zuvor musste Luca Pedretti bei einem Kopfball noch einmal sein Können zeigen und Laurenz Graf scheiterte aus kurzer Entfernung auf der Gegenseite. Danach profitierte Mert Özkaya von einem Stockfehler des Koblenzer Torhüters. Doch sein Schlenzer ging weit über den Kasten. In der 77. Minute hatte Mert Özkaya eine ganz starke Szene: Aus dem Mittelfeld heraus, setzt er sich gegen zwei Kontrahenten durch und zog in Richtung Tor. Nach seinem Abschluss ging der Ball aber über den Kasten.

Ein Eckball brachte dann die Führung. Nachdem alle Ecken während der Partie harmlos verpufft waren, brachte diese den Erfolg. Nach einer Verlängerung von Erijon Shaqiri brachte Kosuke Ota, artistisch mit der Hacke, den Ball im Tor unter.  Ein Freistoß von Moritz Gotthardt wurde einfach nach vorne gedroschen. Eigentlich eine sichere Beute eines Goalie. Doch der segelte am Ball vorbei und Jamal Willrich köpfte das Spielgerät in den leeren Kasten.

Trainer mit Ergebnis zufrieden
Nach der Partie war Trainer Marco Reifenscheidt mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Für ihn darf nicht vergessen werden, das mit Jason Onyejekwe, Luca Manganiello und Ajet Grajcevci, drei Akteure in der Startelf standen, die in den letzten Monaten kaum Spielpraxis sammeln konnten. Dazu agierte Laurenz Graf endlich einmal auf seiner Stammposition vor der Abwehrreihe. Marco Reifenscheidt: „Zusammen mit den Impulsen von der Bank hat die Mannschaft das Gesicht gezeigt, um das Spiel gewinnen zu wollen. Sicherlich war etwas Glück dabei, dass muss man sich aber auch verdienen.“

Am Samstag, dem 5. April, geht es um 16 Uhr zu den Spfr Eisbachtal. Dort fungierte Reifenscheidt jahrelang als Cheftrainer.